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Hochtouren 2012

Bericht der Hochtourengruppe

Schon wieder geht eine Bergsaison  dem Ende entgegen. Jetzt bleibt hoffentlich noch, einige goldene Herbsttage zu genießen und Rückblick auf die vergangenen Touren zu halten.  Der letzte schneereiche Winter verlangte für unsere erste Tour eine Programmänderung. Wir bestiegen nicht  wie angekündigt den Großen Mösler, stattdessen  fuhren wir ins Oberreintal zum Klettern. Für einige war das Neuland.  Mit dem Rad und schließlich zu Fuß gelangten wir zur Oberreintalhütte. Unsere Klettergruppe war vom Können her bunt gemischt. Die weniger Geübten konnten ihre Grundkenntnisse im Alpinen Klettern auffrischen. Auf dem Weg zum Unteren Schüsselkarturm setzten wir uns intensiv  mit den Themen Sicherungstechnik, Standplatzbau, Klettern in der Seilschaft und Abseilen auseinander. Die Fortgeschrittenen kletterten die „Altherrenpartie“. Am Sonntag teilten sich die Seilschaften  je nach Können am Unteren Schüsselkarturm auf: Nordostkante, Herbst/Teufel, Nordwestkante. Das Oberreintal ist immer wieder schön.

Unser Eiskurs für Einsteiger fand Ende Juni am Gepatschhaus im Kaunertal statt. Am Freitagabend  übten wir die wichtigsten Knoten, die wir für unsere Gletschertouren benötigten. Das  Übungsgelände für Samstag und Sonntag war der apere Gepatschferner.  Dort übten wir die einzelnen Techniken: z.B. Fixpunkte in Eis bauen, Eisklettern im Bruch, Standplatzbau im Eis und Spaltenbergung. Am folgenden Tag durfte sich jeder Teilnehmer  abwechselnd auf dem Weg zur Rauhekopfhütte als Führer versuchen.

Die weiteren geplanten Touren Watzespitze und Dolomiten sind leider aufgrund des schlechten Wetters ausgefallen.

Einen erlebnisreichen Winter mit viel Schnee wünscht euch

Sepp

Eiskurs vom 21. - 23. Juni

Wetterglück hatten wir bei unserem Eiskurs am Gepatschhaus. Am Freitagabend knüpften wir so manche wichtige Knoten in unser Gletscherseil. Samstag und Sonntag wurden die Zacken unserer Steigeisen aufs äußerste beansprucht: mit der Vertikalzackentechnik und mit der Frontalzackentechnik. Auch haben wir die Eisschrauben bis zur Schmerzgrenze ins ewige Eis gedreht. Alle acht Teilnehmer stürzten sich freiwillig in die tiefsten Gletscherspalten. Dank Loser Rolle und kräftigem Zug der Anderen erblickten sie bald wieder das Tageslicht. Nun sind hoffentlich alle gewappnet für die nächsten Eistouren.